Erotik im Comic?
Das japanische Wort Hentai bedeutet pervers oder Perverser. Aber gerade in den westlichen Regionen steht es nun eher für erotische Magas und Animés. Ecchi oder auch Etchi ist in Japan umgangssprachlich wesentlich bekannter, hat aber dort die gleiche Bedeutung. Hier hingegen steht es für Animes mit leicht erotischen Inhalten, welche weit harmloser sind als die des Hentai. Dennoch werden Anime und Manga immer wieder kritisiert, sie stellen zu viel Gewalt da oder böten zu erotische Einblicke und wären somit eine Gefährdung für die Jugend. Was Kritiker allerdings vergessen, ist, dass A: Diese Sparte nur einen kleinen Teil aller produzierten Mangas bildet und B: Das Japan ein weitaus sichereres Land ist als vergleichsweise Amerika oder Deutschland. Überaus amüsant ist in diesem Zusammenhang, dass die Verbrechensrate mit dem Aufleben brutalerer und sexuell stärkeren Animés sogar sank. Erklären läßt sich das vermutlich nur, weil diese Comics vielen dabei halfen, ihre Phantasie auszuleben - eine andere Welt zu betreten, egal ob das firedliche, romantische Situationen sind oder eben ausgefallene Kämpfe. Ein Bleach Ecchi Girl kann aber durchaus niedlich wirken und ist für die westliche Zivilisation nichts Erschreckendes. In manchen Duschgel-Werbungen findet man schon mehr nackte Haut. Oder schauen Sie doch mal in so manche Abendunterhaltung rein. Somit ist eine leicht frivol gezeichnete Dame mit zerissenem Shirt wohl auch nichts Besonderes. Beispiele dazu wären wohl One Piece Ecchi ro oder der Futari Ecchi Manga.