Willkommen auf der Mangaseite

Manga stammt aus dem Japanischen und bedeutet frei übersetzt zwangloses Bild. Besser bekannt ist es natürlich unter der Verwendung Comic und ist auch der Begriff für Comics aus Japan. Dazu gehören neben den klassischen Mangaheften auch Manga Bücher, Mangafilme - dann allerdings als Animee bekannt. In Japan wird Manga gleichbedeutend mit komikku verwendet, was ebenfalls Comic oder Comics bedeutet. Mittlerweile ist der Ansturm auf diese Zeichenart so groß, dass auch andere Länder ihre Werke unter dem Namen veröffentlichen. So nennt sie der Engländer OEL Manga "original english language Manga". Japanischen Manga werden von hinten nach vorne und auch von rechts nach links gelesen, ansonsten übergeht man die korrekte Reihenfolge und die Manganews werden mißverstanden. Es haben sich aus dem ursprünglichen Manga Genre dutzende von Stilrichtungen entwickelt. Das beginnt bei sog. Shôja für jugendliche Manga Mädchen und Shônen für den Manga Jungen, Josei für Frauen und Seinen für Männer. Selbst Senioren werden mit Silver Manga bzw. Silver Diamond Manga fündig. Wer denkt, Mangas könnten dabei nicht positiv auf die Bildung einwirken, sollte es einfach mal mit Jidai Geki befassen - japanischer Geschichte. Natürlich wird bei solch umfassenden Thema auch die Erotik bedacht - mit Yuri, Yaoi und Hentai. Fans des Ganzen verbringen ihre Zeit damit, Mangas selbst zeichen zu wollen, bzw. eine Geschichte weiter zu zeichnen. Das nennt man dann Dojinshi bzw. Dôjin oder Dojin. Die Ressonanz ist so groß, dass Mangas mittlerweile als eigene Kunstform anerkannt werden, was Mangazeichner sicherlich freuen wird. Wer Manga zeichnen leicht findet, sollte sich vielleicht einmal bewerben. Wer Probleme damit hat, kann nicht nur Manga Augen zeichnen lernen, es befinden sich ganze Manga zeichnen Anleitungen im Netz.

Manga 2008 - Mangas 2009

Mangas sind entstanden, um Fantasy und heldenhafte Taten den japanischen Kindern näher zu bringen.

Enstanden sind die ersten Mangas und deren Zeichenstil 1951. Erfinder des Genres ist wohl Osamu Tezuka mit seiner Serie Astro Boy. Schon damals gab es natürlich große Augen und coole Frisuren. 1953 folgte ebenfalls von ihm Ribon No Kishi, vermutlich dem ersten bekannten Shojo. Neben Ninjas, Samurai und der Yakuza traten bisher auch viele Tiere und Mecha auf. 1962 erfand Fujio Akatsuka die Story Secret Akko-chan. So wurde auch eine weitere Unterkategorie erfunden und ist zugleich auch eine der Bekanntesten im Bereich Shôjo - Mahou - also kleines Mädchen mit magischen Kräften. Hier in Europa sehr repräsentativ vertreten durch Sailor Moon von Takeuchi Naoko um das Mädchen Tsukino Usagi. In der Zwischenzeit hat sich natürlich viel getan. Die Details zu jeder Unterkategorie des Mangasegmentes findet ihr oben. Jedes Thema hat seine eigene Seite verdient und all jene, die es nach Wissen dürstet werden hoffentlich dort fündig werden.

Zeichenstil durch die Jahrzehnte

Bis zu den heutigen Trends war es ein langer Weg. Aber kaum einer kann wohl ermessen, wohin die Mangatrends noch führen werden, vermutlich noch viel weiter als jetzige Mecha Serien und Animeserien fernab von Mobile Suit Gundam und Mighty Morphin' Power Rangers. Wo es endet überlassen wir mal ganz der neuen Kunstform.